Museen und weitere Informationen

Das Stadtmuseum Geisa in der ANNELIESE DESCHAUER Galerie

Als besonderer Höhepunkt wird im Stadtmuseum Geisa eine Replik der keltischen Schnabelkanne des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Jena gezeigt.


Reste der Kanne wurden in der Nähe des Geisaer Stadtteils Borsch in der sogenannten Borscher Aue gefunden.

Als Schnabelkanne bezeichnet man eine Kanne mit schräg aufwärts gezogener, schnabelförmiger Ausgusstülle. Die Kelten übernahmen die Form der Schnabelkannen von den Etruskern und entwickelten sie nach eigenem Stilempfinden mit regionalen Motiven weiter. Nordöstlich vom Schleidsberg in der Borscher Aue befinden sich keltische Grabhügel. Als die Schatzsucher den Grabhügel durchwühlten, fanden sie Teile einer Bronzeschnabelkanne. Es war die erste keltische Schnabelkanne von nur einigen wenigen, die bisher überhaupt gefunden wurden. Sie gehört zu den äußerst seltenen Kunstgegenständen aus frühkeltischer Zeit in Thüringen.

 

Kontakt:

ANNELIESE DESCHAUER Galerie

Stadtmuseum Geisa
Schlossplatz 1+2
36419 Geisa
Tel. 036967/69115
www.geisa.de

Öffnungszeiten:

Juni bis September
Dienstag, Donnerstag, Freitag von 11 Uhr - 15 Uhr
Sonntag und Feiertag von 11 Uhr - 16 Uhr

Oktober bis Mai
Dienstag, Donnerstag, Freitag von 11 bis 15 Uhr
(Änderungen vorbehalten)

Nach Terminvereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Regionen

Historische Informationen zur Region 2

Teilregion 2 - Bronze- und vorrömische Eisenzeit

Das historische Gebiet vom Öchsenberg bis zum Schleidsberg. Der keltische Arzberg und Umgebung. mehr >

Strecken

Nordroute - 4. Streckenabschnitt

Bermbacher Sängerwiese- Borsch - Geisa

Wandern auf den Spuren der Kelten: Hier gab es einen europäisch bedeutsamen Fund - die Borscher Schnabelkanne. mehr >

Nordroute - 5. Streckenabschnitt

Geisa - Emberg

Im idyllischen Rhönstädtchen Geisa kann man auf historischen Pfaden wandern oder Rad fahren. Ein Besuch des Museums und der Ulsteraue lohnen sich. Von Geisa aus sieht man den Schleidsberg (Foto), auf dem historische Wallanlagen nachgewiesen wurden. mehr >